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Reden kann helfen
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Gut, dass du da bist!


Herzlich Willkommen in der Fachberatung zum Thema sexualisierte Gewalt!

Caritas Erziehungsberatungsstelle Rath-10

Wir sind für dich da!

Wir sind für Sie da!

Die Fachberatung sexualisierte Gewalt der Familienberatungsstelle Düsseldorf Rath bietet Beratung und Unterstützung für Kinder,  Jugendliche und junge Erwachsene, die von sexualisierter Gewalt betroffen sind. Auch Bezugspersonen oder pädagogische Fachkräfte sind herzlich willkommen.

Unsere Beratung ist vertraulich, kostenfrei und auf Wunsch anonym.

Caritas Erziehungs- und Familienberatung Rath

Caritas Erziehungs- und Familienberatung Rath

Rather Kreuzweg 43
40472 Düsseldorf

Unsere Sprechzeiten

Montag bis Mittwoch von 9 bis 13.00 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr
Freitag von 8.30 bis 13.00 Uhr

Weitere Termine nach Vereinbarung!

Unsere Beratung kann persönlich, telefonisch oder nach Absprache digital stattfinden.

Gerne kann zur Beratung eine Vertrauensperson mitgebracht werden.

Hilfe in akuten Situationen rund um die Uhr – kostenfrei & anonym

Nummer gegen Kummer

Was ist sexualisierte Gewalt?

Sexualisierte Gewalt umfasst alle sexuellen Handlungen, die an, mit oder vor Kindern und Jugendlichen gegen deren Willen vorgenommen werden oder denen sie aufgrund körperlicher, seelischer, geistiger oder sprachlicher Unterlegenheit nicht wissentlich zustimmen können.

Täter oder Täterinnen nutzen dabei Macht-, Abhängigkeits- oder Vertrauensverhältnisse aus, um eigene Bedürfnisse auf Kosten Minderjähriger zu befriedigen.

Bei Kindern unter 14 Jahren wird grundsätzlich davon ausgegangen, dass sie sexuellen Handlungen nicht zustimmen können. Sexuelle Handlungen gelten daher immer als sexualisierte Gewalt – auch dann, wenn ein Kind scheinbar einverstanden wirkt oder Täter dies so darstellen.

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Unsere Beratung richtet sich an

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Kinder, Jugendliche & junge Erwachsene

Du selbst oder jemand aus deinem Umfeld ist betroffen? Melde dich gerne bei uns und vereinbare einen Beratungstermin

Du kannst anonym kommen. Das bedeutet: Du musst uns deinen Namen nicht nennen, wenn du das nicht möchtest.

Nach § 8 Abs. 3 SGB VIII kannst du Beratung auch ohne Wissen deiner Eltern in Anspruch nehmen.

Unsere Beratung ist:

  • kostenlos
  • vertraulich
  • freiwillig
  • und wir unterliegen der Schweigepflicht.
     

Bring gerne eine Vertrauensperson mit, wenn du dich in Begleitung wohler fühlst. Du entscheidest, was du erzählst und wie viele Termine wir vereinbaren.

Ihr Kind oder ein junger Mensch aus Ihrem Umfeld ist von sexualisierter Gewalt betroffen?

Sie haben Fragen, wie Sie Ihr Kind vor sexualisierter Gewalt schützen können? Auch im Internet?

Melden Sie sich gerne bei uns und vereinbaren Sie einen Beratungstermin.

Wir beraten Sie in einem geschützten Raum, in dem alles gesagt werden darf. Wir hören zu und nehmen Ihre Anliegen ernst. Gemeinsam suchen wir nach Lösungen – wertschätzend und vertraulich.

Roter_Koffer

Fachkräften und pädagogischen Einrichtungen bieten wir an:

  • Beratung anonym und fallbezogen
  • Präventionsveranstaltungen für Kinder und Jugendliche
  • Informationsveranstaltungen für Eltern
  • Sensibilisierung sowie bedarfsgenaue Fortbildung im Themenbereich sexuelle Bildung und Entwicklung
  • Verleih von Präventionsmaterial
  • Information rund um das Thema sexualisierte Gewalt

Melden Sie sich gerne bei uns und vereinbaren Sie einen Beratungstermin.

Dein Körper, Deine Grenzen, Dein SAFEspace - sicher im Netz gegen digitale sexualisierte Gewalt

Mit unserem Projekt SAFEspace informieren und unterstützen wir Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, Eltern und Fachkräfte zum Thema digitale sexualisierte Gewalt. Es ist gefördert durch die Sozialstiftung NRW. 

Ziel ist es junge Menschen zu empowern, digitale Technologien souverän nutzen zu können und sie vor digitaler sexualisierter Gewalt zu schützen.  Eltern, Bezugspersonen, Fachkräfte und Multiplikatoren werden in ihrer pädagogischen Begleitung unterstützt. Im Mittelpunkt steht dabei, Sicherheit zu schaffen und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. 

Unbenannt

Klick dich rein – gib Gewalt keine Chance!

Achte auf Warnsignale im Internet
Manchmal versuchen Menschen online, Kinder zu überreden oder zu manipulieren. Darauf solltest du achten:

  • Sie machen viele Komplimente und wollen schnell in private Chats wechseln.
  • Sie fragen ständig, ob du allein bist oder wollen viele persönliche Dinge von dir wissen.
  • Sie machen unangemessene Bemerkungen oder bitten um Bilder oder Videos von dir, die privat bleiben sollten.
  • Sie bieten Geschenke oder Geld an, um dich unter Druck zu setzen.
  • Sie drohen dir oder akzeptieren nicht, wenn du „Nein“ sagst.
  • Sie versuchen, dich zu einem Treffen außerhalb des Internets zu bewegen.

Achtung vor Erpressung im Internet
Manche Personen drohen damit, private Bilder oder Videos zu zeigen, wenn du nicht tust, was sie wollen. Das kann sehr beängstigend sein. Du bist niemals allein dafür verantwortlich, dass jemand etwas Unangenehmes online gestellt hat – und du darfst immer „Nein“ sagen. Wenn jemand dich so unter Druck setzt, solltest du sofort mit einem Erwachsenen, dem du vertraust, darüber sprechen.

So kannst du dich im Internet schützen
Damit du online sicher bleibst, kannst du ein paar einfache Dinge beachten:

  • Stell dein Profil auf privat, damit nur Leute, die du kennst, es sehen können.
  • Schreib keine persönlichen Informationen in dein Profil, wie Adresse, Schule oder Telefonnummer.
  • Wähle einen Benutzernamen, der nichts über dich verrät – zum Beispiel nicht dein Alter oder deinen Wohnort.
  • Teile deinen Standort nur mit Menschen, die du wirklich gut kennst.
  • Schalte deine Webcam aus, wenn du mit jemandem sprichst, den du nicht kennst.
  • Wenn dich jemand belästigt, blockiere ihn sofort und melde es der Plattform oder App. Sichere die Beweise mit Screenshots.

Hier kannst du Gewalt im Internet melden:

Du selbst oder jemand aus deinem Umfeld ist von digitaler sexualisierter Gewalt betroffen? Melde dich gerne bei uns und vereinbare einen Beratungstermin.

Cybergrooming ist, wenn Täter online das Vertrauen von Jugendlichen aufbauen, um sie sexuell zu manipulieren oder auszubeuten. Sie nutzen Chats und soziale Netzwerke, binden emotional, führen sexuelle Gespräche und versuchen, Geheimhaltung zu erzwingen.

Warnsignale von Cybergrooming
Achte auf folgende Anzeichen:

  • Viele Komplimente, schneller Wechsel in private Chats
  • Fragen, ob du allein bist, und Interesse an persönlichen Details
  • Sexuelle Anspielungen, Forderung nach Nudes oder Videos
  • Geschenke oder Geld als Druckmittel
  • Drohungen, Erpressung oder Missachtung deines „Nein“
  • Versuche, dich offline und allein zu treffen

Sextortion

Die Erpresser:innen drohen, intime Aufnahmen online zu teilen oder an Freund:innen und Eltern zu schicken, wenn ihre Forderungen nicht erfüllt werden. Die Betroffenen fühlen Angst und Scham, die skrupellos ausgenutzt werden. Neben Geld kann Sextortion auch andere Ziele haben, etwa wenn Erwachsene gezielt Kontakt zu Minderjährigen aufnehmen, um sie schrittweise in sexuelle Gespräche oder Handlungen zu verwickeln (Cybergrooming).

Meldestellen

Wenn du von digitaler sexualisierter Gewalt betroffen bist, kannst du dich an folgende Stellen wenden:

Sexting
Sexting setzt sich aus „Sex“ und „Texting“ zusammen und bedeutet das Versenden oder Empfangen eigener freizügiger Fotos oder Videos über Handy oder Computer. Sexting ist nicht grundsätzlich problematisch, solange es freiwillig, vertraulich und sicher geschieht – es kann Teil einer selbstbestimmten Sexualität sein.Niemand darf zum Sexting gezwungen, genötigt oder erpresst werden. Ein beidseitiges Einverständnis ist Pflicht. Sexuelle Darstellungen von Kindern unter 14 Jahren sind strikt verboten und strafbar (§184b StGB).

Sexting birgt immer Risiken: Intime Bilder oder Videos können unerwartet in die falschen Hände geraten. Um dich zu schützen:

  • Stelle sicher, dass beide die Aufnahmen wirklich wollen.
  • Schicke Nudes nur an Menschen, denen du absolut vertraust.
  • Vermeide, dass dein Gesicht erkennbar ist.
  • Entferne auffällige Merkmale wie Tattoos oder Muttermale.
  • Nutze neutrale Hintergründe, die keine Rückschlüsse auf dich zulassen.
  • Am sichersten: Bilder nur zeigen, nicht verschicken.

Du selbst oder jemand aus deinem Umfeld ist von digitaler sexualisierter Gewalt betroffen? Melde dich gerne bei uns und vereinbare einen Beratungstermin

Cybergrooming ist, wenn Erwachsene online Kontakt zu Kindern aufnehmen, um sie zu manipulieren, Vertrauen zu gewinnen und für sexuelle Handlungen zu gewinnen.

Warnsignale von Cybergrooming und Sextortion

  • Viele Komplimente, schneller Wechsel zu privaten Chats
  • Fragen nach Alleinsein und persönlichen Details
  • Sexuelle Anspielungen oder Aufforderung zu Nacktbildern/Videos
  • Geschenke oder Geld als Druckmittel
  • Drohungen, Erpressung, Missachtung eines „Nein“
  • Versuche, Kinder offline zu treffen

Sextortion: Erpresser drohen, intime Inhalte zu veröffentlichen, wenn Forderungen nicht erfüllt werden. Kinder fühlen sich oft schuldig oder ängstlich – dies wird gezielt ausgenutzt.

Tipps für Eltern: Gespräche über soziale Medien

  • Gemeinsam auswählen: Entscheiden Sie zusammen, welche Apps oder Plattformen passend sind.
  • Darüber sprechen: Reden Sie regelmäßig über Erfahrungen, Gefahren und Regeln online.
  • Vorbild sein: Zeigen Sie selbst einen verantwortungsvollen Umgang mit Medien.
  • Kind begleiten: Seien Sie präsent, helfen Sie bei Einstellungen, Privatsphäre und sicheren Chats.
  • Alternativen finden: Bieten Sie Offline-Aktivitäten oder andere Freizeitmöglichkeiten an.
  • Regeln vereinbaren: Klare Absprachen zu Nutzung, Dauer und Verhalten in sozialen Medien.
  • Hilfe anbieten: Zeigen Sie Ihrem Kind, dass es jederzeit mit Problemen oder unangenehmen Situationen zu Ihnen kommen kann.

Wer das Internet pauschal ablehnt oder die Begeisterung für Onlinespiele belächelt, erschwert den Dialog mit dem eigenen Kind – und erleichtert es Tätern, unbemerkt Vertrauen aufzubauen und genau diese Lücke auszunutzen.

Meldestellen:

Ihr Kind oder ein junger Mensch aus Ihrem Umfeld ist von digitaler sexualisierter Gewalt betroffen?

Sie haben Fragen, wie Sie Ihr Kind vor digitaler sexualisierter Gewalt schützen können?

Melden Sie sich gerne bei uns und vereinbaren Sie einen Beratungstermin.

Fachkräften und pädagogischen Einrichtungen bieten wir an:

  • Beratung anonym und fallbezogen
  • Präventionsveranstaltungen für Kinder und Jugendliche
  • Informationsveranstaltungen für Eltern
  • Sensibilisierung sowie bedarfsgenaue Fortbildung im Themenbereich digitale sexualisierte Gewalt
  • einen mobilen Informationsstand für Feste oder Projektveranstaltungen
  • Verleih von Präventionsmaterial

Melden Sie sich gerne bei uns und vereinbaren Sie einen Beratungstermin.

Impressionen aus unsere Einrichtung

Sie möchten unsere Arbeit unterstützen

Wir freuen uns über Spenden an folgende Kontoverbindung 

Caritasverband Düsseldorf e.V.
Stadtsparkasse Düsseldorf 
IBAN: DE70 3005 01 10 0088 0088 00
BIC: DUSSDEDDXXX (Stadtsparkasse Düsseldorf)

Unter Angaben des Verwendungszwecks „Kostenstelle 21 22 31“ geht Ihre Spende direkt an unsere Beratungsstelle.